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ZUGFeRD auslesen: Die Daten in der PDF sichtbar machen

In jeder ZUGFeRD- und Factur-X-PDF steckt ein XML-Anhang. Laden Sie die PDF hoch, und Sie sehen, was die Maschinendaten wirklich enthalten – unabhängig vom Bild der PDF.

werkzeug: öffnen · direkt unten

[ factur-x.xml ] Werkzeug — Öffnenmax. 10 MB · .xml · .pdf · keine Speicherung
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Wer stellt die Rechnung aus?

Ihre Daten merkt sich nur Ihr Browser. Beim nächsten Mal ist alles schon ausgefüllt.

An wen geht die Rechnung?
Behörde als Kunde? Leitweg-ID und Bestellnummer
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Fast fertig

    Vor dem Download prüfen wir jede Rechnung mit dem offiziellen Regelwerk (EN 16931 und XRechnung der KoSIT).

    E-Rechnung öffnen und lesen

    XRechnung (XML) oder ZUGFeRD/Factur-X (PDF) hierher ziehen und als lesbare Rechnung anzeigen. Kostenlos, ohne Anmeldung, nichts wird gespeichert.

    Datei hier ablegen oder klicken.xml oder .pdf, max. 10 MB

    E-Rechnung prüfen (Validator)

    Prüft XRechnung und ZUGFeRD gegen EN 16931, die XRechnung-Regeln der KoSIT und PDF/A-3. Fehler werden verständlich auf Deutsch erklärt.

    Datei hier ablegen oder klicken.xml oder .pdf, max. 10 MB

    Eine Datei, zwei Ebenen

    Eine ZUGFeRD-Rechnung sieht aus wie jede andere PDF. Der Unterschied liegt im Inneren: Neben der sichtbaren Seite steckt eine XML-Datei als Anhang im Dokument. Diese Datei enthält dieselben Rechnungsdaten in strukturierter Form nach der europäischen Norm EN 16931. Factur-X ist der französische Name für denselben Standard; technisch sind aktuelle ZUGFeRD-2.x- und Factur-X-Dateien gleich aufgebaut.

    EbeneFür wenInhalt
    PDF-AnsichtMenschenLayout mit Logo, Tabellen und Texten
    Eingebettetes XMLSoftwareFelder wie Rechnungsnummer, Steuersätze, Summen, IBAN
    ContainerArchivPDF/A-3, das Anhänge dauerhaft speichern darf

    Das eingebettete XML sichtbar machen

    Normale PDF-Programme zeigen nur die erste Ebene. Den Anhang finden Sie dort höchstens versteckt in einer Seitenleiste für Anlagen. FakturaKlick geht direkt an die Daten:

    1. Laden Sie die PDF oben im Bereich „E-Rechnung öffnen“ hoch.
    2. Das Tool sucht den XML-Anhang, liest ihn aus und zeigt die Rechnungsdaten als übersichtliche Ansicht.
    3. Vergleichen Sie diese Ansicht mit der PDF, die Sie im eigenen Programm sehen.

    Erscheint stattdessen die Meldung, dass keine E-Rechnung gefunden wurde, enthält die PDF keinen strukturierten Anhang. Dann handelt es sich um eine gewöhnliche PDF-Rechnung, die nicht den Anforderungen an eine E-Rechnung entspricht.

    Auch das ist eine nützliche Information: Seit 2025 dürfen Sie als Empfänger E-Rechnungen erwarten. Ob Ihr Lieferant noch eine gewöhnliche PDF schicken darf, hängt von den Übergangsfristen ab, die im Ratgeber E-Rechnung empfangen zusammengefasst sind.

    PDF oder XML: Was gilt?

    Im Idealfall zeigen beide Ebenen exakt dasselbe. In der Praxis kommt es vor, dass sie voneinander abweichen, etwa weil die PDF nachträglich bearbeitet wurde oder die erstellende Software einen Fehler hat. Für diesen Fall ist die Regel eindeutig: Maßgeblich ist das XML. Die PDF-Seite ist nur eine Lesehilfe.

    Das hat praktische Folgen für Ihre Buchhaltung:

    • Buchen Sie nach den Werten aus dem XML, nicht nach dem Bild der PDF.
    • Stellen Sie bei Abweichungen den Absender zur Rede und fordern Sie eine korrigierte Rechnung an.
    • Prüfen Sie verdächtige Dateien zusätzlich im Validator.

    PDF-Ansicht und XML vergleichen

    Ein kurzer Abgleich lohnt sich vor allem bei hohen Beträgen oder neuen Lieferanten. Achten Sie auf diese Felder:

    • Rechnungsnummer und Datum: Stimmen beide Ebenen überein?
    • Summen: Netto, Umsatzsteuer und Gesamtbetrag müssen identisch sein.
    • Bankverbindung: Eine abweichende IBAN in der PDF-Ansicht ist ein Warnsignal.
    • Steuersätze: Jede Position sollte denselben Steuersatz in PDF und XML tragen.

    Profile: Nicht jede ZUGFeRD-Datei ist vollständig

    ZUGFeRD kennt mehrere Profile, die unterschiedlich viele Daten enthalten. Für eine E-Rechnung im Sinne des Umsatzsteuergesetzes kommen in Deutschland vor allem diese in Frage:

    • EN 16931 (früher „Comfort“): enthält alle Angaben der europäischen Norm.
    • XRECHNUNG: erfüllt zusätzlich die deutschen Regeln der KoSIT, geeignet auch für Behörden.
    • EXTENDED: für Branchen mit erweitertem Datenbedarf.

    Die kleinen Profile MINIMUM und BASIC WL enthalten keine vollständigen Positionsdaten. Sie reichen für eine E-Rechnung nicht aus. Welches Profil eine Datei verwendet, zeigt Ihnen der Prüfbereich an.

    Woran Sie den Anhang erkennen

    Je nach Version heißt die eingebettete Datei factur-x.xml, zugferd-invoice.xml oder beim Profil XRECHNUNG xrechnung.xml. Wenn Sie die Datei mit einem PDF-Programm extrahieren, öffnen Sie sie anschließend wie eine XRechnung.

    Bewahren Sie die vollständige PDF unverändert auf, denn sie ist das Original. Ein herausgelöstes XML allein ist kein Ersatz für die empfangene Datei. Dieser Text ersetzt keine Steuerberatung.

    // FAQ

    Fragen zu diesem Thema

    Ist eine PDF-Rechnung eine E-Rechnung?

    Nein. Eine normale PDF ist keine E-Rechnung. Eine E-Rechnung enthält strukturierte Daten (XML) nach EN 16931, z. B. als XRechnung oder als ZUGFeRD-PDF mit eingebettetem XML.

    XRechnung oder ZUGFeRD: was soll ich nehmen?

    ZUGFeRD ist eine PDF, die Menschen lesen können, mit eingebetteten Maschinendaten. Für die meisten Firmenkunden ist das die angenehmste Wahl. Behörden verlangen meist XRechnung (reines XML, oft mit Leitweg-ID). Unsere PDF enthält eine XRechnung und erfüllt damit beides.

    Ist Factur-X dasselbe wie ZUGFeRD?

    Ja, Factur-X ist die französische Bezeichnung desselben Standards. Aktuelle Dateien beider Namen sind technisch gleich aufgebaut und folgen der EN 16931.

    Was gilt, wenn PDF und XML nicht übereinstimmen?

    Maßgeblich ist das eingebettete XML. Fordern Sie bei Abweichungen eine korrigierte Rechnung beim Absender an.